Logo Engagiertes Wetzlar RZ 01.17Das nächste Treffen des Arbeitskreises "Engagierte Stadt" findet am 

Mittwoch 16. August 2017, 16.00 Uhr,

im Alloheim Senioren-Residenz "Casino-Wetzlar", Kalsmunt-Str. 68 - 74,  Wetzlar,

statt. Eingeladen sind alle, die Interesse haben, sich zu vernetzen und an der Umsetzung gemeinsamer Ideen zu arbeiten.

Wir freuen uns sehr auf Sie!

Familienpatin1... auf ihre neuen Aufgaben.

Nachdem sie sich in 36 Seminarstunden mit den Möglichkeiten und Grenzen, lokalen Netzwerken und rechtlichen Rahmenbedingungen beschäftigt hatten, überreichte Oberbürgermeister Manfred Wagner in einer kleiner Feierstunde im Rathaus nun die Urkunden.

Die frisch gebackenen Familienpatinnen sind eingebunden in das bundesweite Programm "Frühe Hilfen". Sie arbeiten eng mit den Fachkräften der jeweiligen Träger - Diakonie Lahn Dill e.V., Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg e.V., Caritasverband Wetzlar | Lahn-Dill-Eder e.V. und der Stadt Wetzlar - zusammen. Als Ehrenamtliche bringen sie ihre Zeit und ihre Erfahrungen mit, um junge Familien und Alleinerziehende zu unterstützen und ihnen den Rücken zu stärken. 

Besonders spannend war es für alle Beteiligten, während der Ausbildung die unterschiedlichen Einrichtungen und Ansprechpartner*innen kennenzulernen. Denn die Ausbildungsmodule fanden direkt vor Ort und in den Einrichtungen statt. So konnten sich die Familienpatinnen selbst ein Bild von den Angeboten in den Nachbarschaftszentren im Westend und in Niedergirmes sowie von den Familienzentren in Nauborn, in der Röntgenstrasse in Büblinghausen, in der Fröbelstraße in Niedergirmes, in der Blasbacher Straße in Hermannstein und im Mehrgenerationenhaus in Dalheim machen. 

Auch künftig werden die Familienpatinnen, die trägerübergreifend arbeiten, in Kontakt bleiben: In regelmäßigen Teamtreffen tauschen sie sich über ihre Erfahrungen aus und helfen sich gegenseitig mit Tipps und Informationen. Dabei werden sie von ihren Ansprechpartner*innen in den jeweiligen Einrichtungen begleitet. Diese stellen auch den Kontakt zu den Familien her. 

Sie haben Interesse daran, ebenfalls als Familienpatin aktiv zu werden? Dann rufen Sie uns doch einfach an! Und auch, wenn Sie als Familie Unterstützung suchen, können Sie sich gerne an uns wenden.

engagierte stadt netzwerktreffenBürgerinnen und Bürger, die sich verantwortlich fühlen, die mitreden und mitgestalten. Unternehmen, die gesellschaftliche Verantwortung als Mehrwert und Gewinn ansehen. Vereine, Initiativen und Verbände, die über den eigenen Tellerrand schauen, sich mit anderen vernetzen und gemeinsam mehr erreichen wollen.

Ist das auch Ihre Vision einer Engagierten Stadt? Dann packen Sie mit an und lassen Sie uns aus Ideen Konzepte entwickeln. 

Nach einer zweistufigen Bewerbungsphase steht jetzt endlich fest: Wir sind im Programm Engagierte Stadt dabei und können in den kommenden 2 Jahren - zusammen mit vielen anderen Beteiligten - an unserer gemeinsamen Idee der Engagierten Stadt arbeiten. 

Mit im Boot sind bereits die Stadt Wetzlar und die Zeitungsgruppe Lahn-Dill. 

Gestalten auch Sie mit! Damit Verantwortungspartnerschaften entstehen, in denen alle Beteiligten ihre jeweiligen Kompetenzen, Fähigkeiten und Ressourcen einbringen, um zusammen gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. 

Das Programm "Engagierte Stadt" wird getragen vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie folgenden Stiftungen: Körber-Stiftung, Herbert Quandt - Stiftung, BMW Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Bertelsmann Stiftung und Generali Zukunftsfonds. Mehr über das Programm und die weiteren beteiligten Städte finden Sie unter www.engagiertestadt.de.

IMG 1320"... Zukunft vorauszusagen ist, sie zu gestalten.", sagte Willy Brandt. Und diesen Gestaltungswillen brachten all diejenigen mit, die der Einladung der Zeitungsgruppe Lahn-Dill und des Freiwilligenzentrums Mittelhessen e.V. zur Auftaktveranstaltung "Engagierte Stadt" folgten.

Welche lokalen Herausforderungen und Themen beschäftigen uns in der Stadt und in der Region, welche Ansätze und Ideen gibt es, um diese zu bewältigen? Was funktioniert schon gut? Und was müssen wir noch voneinander wissen, um gut miteinander zu leben und zu arbeiten? Diese Fragen wurden an verschiedenen Thementischen lebendig diskutiert.

Hintergrund ist das bundesweite Programm "Engagierte Stadt", dessen Ziele die Vernetzung unterschiedlicher Akteure und die Entwicklung von Kooperationen unter Einbezug bürgerschaftlichen Engagements sind.

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"Wir wollten nicht länger Ruinenbaumeister sein", beschrieb Dr. Christof Eichert, geschäftsführender Vorstand der Herbert Quandt-Stiftung, die Motivation der Programmträger. Insgesamt sechs Stiftungen - die Bertelsmann Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die BMW Stiftung Herbert Quandt, die Körber-Stiftung, der Generali Zukunftsfonds und die Herbert Quandt-Stiftung - sowie das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend tragen das Programm.

Engagement sei kein KRUFDI, kein "Kommunaler Reserve- und Freiwilligendienst". Es benötige vielmehr Anlaufstellen, Organisations-Strukturen und Ressourcen vor Ort, damit aus Engagement tatsächlich Wirkung entstehe, so Dr. Eichert weiter.

Es geht in den nächsten zwei Jahren daher auch nicht um die Förderung von Projekten, sondern um den Aufbau von Strukturen. Die lokalen Programmpartner - Freiwilligenzentrum Mittelhessen e.V., Stadt Wetzlar und Zeitungsgruppe Lahn-Dill - haben dafür den Rahmen geschaffen: Jetzt sind alle Interessierten eingeladen, den weiteren Prozess mitzugestalten und aktiv ihre Ideen einzubringen.

Unter www.engagiertestadt.de finden Sie weitere Informationen zum Programm und zu den beteiligten Kommunen. Das nachstehende PDF dokumentiert die Auftaktveranstaltung und deren Ergebnisse. 

Dokumentation (pdf)

fp kleinSich Zeit nehmen für junge Familien, zuhören, Hilfestellung und Entlastung anbieten: Ehrenamtlich tätige Familienpatinnen werden künftig das Netzwerk Frühe Hilfen, das beim Jugendamt der Stadt Wetzlar verankert ist, bei diesen Aufgaben unterstützen.

Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Wetzlar und dem Freiwilligenzentrum unterzeichneten Oberbürgermeister Manfred Wagner und Dr. Uwe Röndigs, 1. Vorsitzender des Freiwilligenzentrums.

Ehrenamtliche Familienpatinnen bringen ihr Erfahrungswissen ein und sind damit für junge Mütter und Väter glaubwürdige Bezugspersonen und Ansprechpartnerinnen, erläuterte Stefanie Höchst, Abteilungsleiterin Frühe Hilfen |IMG 1309 Kinderschutz. Birsen Krüger, die das Programm Frühe Hilfen in Niedergirmes koordiniert, freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen: "Sie bringen eine ganz andere Perspektive in unsere Arbeit ein, entlasten die Familien und bauen Brücken zu den professionellen Unterstützungsangeboten.".

Die zukünftigen Familienpatinnen werden gut auf ihre Aufgaben vorbereitet. Am 18. April 2016 beginnt ein 36stündiger Qualifizierungskurs. Das Konzept hierfür wurde vom Freiwilligenzentrum Mittelhessen in Abstimmung mit dem Jugendamt entwickelt. Dabei sind die Erfahrungen aus dem Integrationslotsen-Projekt eingeflossen, das Stadt und Freiwilligenzentrum schon seit einigen Jahren erfolgreich umsetzen. Gleichzeitig wird das Vorhaben im Programm der Engagierten Stadt verankert, dessen Ziel die Stärkung von Verantwortungspartnerschaften ist. 

Sie können sich vorstellen, als Familienpatin junge Familien zu begleiten? Dann melden Sie sich doch einfach bei uns!